9 Identifikation von Datensaetzen
Der folgende Abschnitt beschreibt allgemeine Prinzipien der Erfassung und Bearbeitung von Datensätzen in SurvNet@RKI und erläutert einige technische Merkmale die sich hieraus ergeben.
9.1 Identifikation von Datensätzen
Jeder Datensatz wird in der SurvNet@RKI-Datenbank durch eine Zeichenfolge, die sog. GUID (Globally Unique Identifier) eindeutig identifiziert. GUIDs haben das Format
{XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX}, wobei jedes 'X' eine Ziffer 0-9 oder ein Buchstabe A-F sein kann, z.B. {68b58f1d-bc23-442b-a942-d85bc6aadb55}.
Zusätzlich wird dem Datensatz beim erstmaligen Speichern eine eindeutige Nummer zugewiesen, die Interne Referenz (InterneRef, gelegentlich auch Lokale Referenz genannt). Diese ist jedoch nur in der lokalen Datenbank eindeutig und identifizierend, nicht aber im gesamten Meldesystem.
9.2 Aktenzeichen generieren/bearbeiten
Zur Kommunikation über einen Fall (mit einem anderen Gesundheitsamt, mit der Landesstelle oder dem RKI) ist die 32-stellige GUID denkbar schlecht geeignet. Daher wird beim Anlegen eines Datensatzes, nach den in der jeweiligen Einrichtung geltenden Regeln, ein Aktenzeichen vergeben. Die Vergabe ist obligatorisch und kann entweder manuell (durch Eintrag in ein entsprechend benanntes Feld) oder automatisch erfolgen. Das Format für automatisch vergebene Aktenzeichen lässt sich in den SurvNet-Optionen einstellen.
Das Aktenzeichen von Fällen, Ausbrüchen und Adressen kann im jeweiligen Datenblatt nachträglich weiterbearbeitet werden. Um ein vorhandenes Aktenzeichen durch ein neues, automatisch generiertes Aktenzeichen zu ersetzen, verwenden Sie im Datenblatt neben dem Aktenzeichen bzw. in der Multifunktionsleiste im Register Allgemein die Schaltfläche Aktenzeichen.